Hundesport

DIE BEGLEITHUNDEPRÜFUNG
(kurz: BH)


Die Ausbildung zum Begleithund ist die Grundausbildung im Gehorsam für Hund und Hundeführer. Es wäre schön, wenn viel mehr Hundebesitzer diese Ausbildung mit ihrem Hund machen würden. Diese Ausbildung kann jeder Hund machen, ob Dogge oder Chihuahua, ob Rassehund oder Mischling.

Während der Ausbildung lernt der Hund zuverlässig "bei Fuß" gehen, mit und ohne Leine. Er lernt auf Kommando sich zu setzen und sitzen zu bleiben, bis er abgeholt wird. Auf Kommando muss der Hund sich hinlegen und liegen bleiben, bis er abgerufen wird. Der Hund muss ohne Leine liegenbleiben, während ein anderer Hund auf dem Platz arbeitet. Ziel ist aber, dass der Hund auch auf der Straße und im Alltag Gehorsam zeigt. Deshalb wird bei der BH-Prüfung in zwei Teilen geprüft: Der erste Teil wird auf dem Hundeplatz nach einem festgelegten Ablauf gezeigt. Der zweite Teil findet auf der Straße statt. Dieser Prüfungsablauf wird vom Leistungsrichter bestimmt. Der Hund muss angeleint "bei Fuß" gehen und der Hund muss sich beispielsweise vor dem Überqueren der Straße neben seinen Besitzer setzen. Kurz: Er muss sich in allen Situationen ruhig und neutral verhalten, egal, ob Radfahrer, Jogger oder andere Hunde an ihm vorbei gehen.

Hundeführer, die zum ersten Male eine solche Prüfung ablegen, müssen einen Sachkundenachweis ablegen. Der amtierende Leistungsrichter nimmt diese schriftliche Prüfung der Sachkunde ab. Gefragt sind hierbei Grundwissen über Verhalten, Ernährung, Gesundheit, Erziehung, Herkunft und Haltung des Hundes.

Wenn sie darüber nachdenken, müssen Sie zugeben, dass so eine Ausbildung für JEDEN Hund eine gute Sache wäre.

 

Die Vielseitigkeitsprüfung
(kurz: VPG)


Der VPG-Sport ist die vielseitigste und anspruchsvollste Hundesportart überhaupt. Das glauben wir Hundeführer, die diesen Sport betreiben. Mit einmal die Woche Training ist es nicht getan. Drei- bis viermal wöchentliches Training ist notwendig, um das Ziel zu erreichen. Was für ein Ziel werden sie sich fragen? Die VPG-Prüfung! Und wenn wir die erreicht haben? Dann arbeiten wir auf die nächste Prüfungsstufe zu. Wir möchten auf Wettkämpfe gehen, um uns mit anderen Hundeführern und ihren Hunden zu messen. Habe ich Sie neugierig gemacht?

Es gibt fünf Prüfungsstufen: VPG 1 bis 3 sowie die Fährtehundprüfungen (kurz
FH) 1 und 2.
Die VPG-Prüfung wird in drei Sparten unterteilt: Die Fährtenarbeit, die Gehorsamsarbeit und der Schutzdienst. Die Prüfungsanforderungen werden von Prüfungsstufe zu Prüfungsstufe umfangreicher und schwieriger.


Die Fährtenarbeit
Hier lernt der Hund eine menschliche Fährte zu verfolgen. Auf diese Fährte werden kleine Gegenstände ausgelegt, die der Hund anzeigen muss. Angezeigt werden die Gegenstände durch stehen bleiben, hinsetzen oder hinlegen. Das hört sich doch nicht so kompliziert an, schließlich hat der Hund eine hervorragende Nase. Ist es auch nicht und trotzdem ist es ein langer Weg bis zur Prüfungsreife. Wieso? Ganz einfach: Als erstes motivieren wir den Hund, einer menschlichen Fährte zu folgen. Der Hund muss lernen, sich auf die gestellte Aufgabe zu konzentrieren. Das machen wir vorzugsweise mit Futter. Durch eigene Erfahrung lernt der Hund, dass, wenn er von der Fährte abkommt, findet er kein Futter. Nur auf der Fährte gibt es die heißbegehrten Leckerbissen. Wind, Regen oder Trockenheit erschweren die Arbeit. Der Hund muss sehr viel üben und Erfahrungen sammeln, um einer Fährte richtig zu folgen. Unser Ziel ist es, dass der Hund immer selbständiger wird und die ihm gestellte Aufgabe löst. Also, wenn Sie bei schlechtem Wetter Menschen mit Hunden mitten auf einem Feld sehen, dann wundern sie sich nicht: Es sind nur wir bei der Fährtenarbeit.


Die Gehorsamsarbeit
Hier gibt es viele Vorurteile. Es wird harter, sturer Drill mit dieser Arbeit verbunden. Zwang, Härte und Gewalt schrecken viele ab. Das mag manchenorts noch praktiziert werden. Aber glauben sie mir: Diese Methoden sind am aussterben. Wir sind der Meinung, dass Motivation der bessere Weg ist. Wieso läuft ein Hund gerne Fuß oder springt über ein Hindernis? Der Hund arbeitet gern mit seinem Hundeführer. Das gemeinsame Tun bereitet ihm Freude, vorausgesetzt, die Arbeit wurde ihm mit Geduld und Motivation beigebracht. Es gibt zwei wichtige Hilfsmittel zur Motivation: Futter und Spielzeug. Die Hunde lernen Befehle zu befolgen. Das macht sie nicht zu dummen Befehlsempfänger. Das ist nicht unser Ziel! Unser Ziel ist ein gehorsamer und motivierter Hund, der gerne mit uns arbeitet. Nur dieser freudig arbeitende Hund macht bei einer Prüfung eine gute Figur.
Aber was wird bei einer Prüfung alles verlangt? Der Hund muss mit und ohne Leine bei Fuß gehen. Diese Übung beinhaltet Richtungswechsel nach rechts, links und die Kehrtwendung. Gezeigt wird auch ein Geschwindigkeitswechsel Lauf- und Langsamschritt. Er muss sich auf Kommando setzen und sitzen bleiben, bis er abgeholt wird. Auf Kommando muss er sich hinlegen und liegen bleiben, bis er abgerufen wird. Apportieren nennen wir die Übung, in der der Hund ein vom Hundeführer weggeworfenes Bringholz zurückbringt. Diese Übung wird zweimal vorgeführt, einmal auf ebener Erde und einmal über eine Hürde von 1m. Bei der Vorausübung wird der Hund in eine Richtung vorgeschickt, um dann auf einer Distanz von ca. 30 m ins Platz gerufen zu werden.

Wie schon erwähnt, kommen bei den höheren Prüfungsstufen Übungen wie das Stehen bleiben bis der Hund abgeholt wird, Stehen bleiben bis der Hund abgerufen wird, das Hinlegen aus dem Laufschritt und das Apportieren über eine 1,80 m hohe Schrägwand dazu.


Der Schutzdienst
Der Schutzdienst ist wohl der umstrittenste Teil des VPG-Sports. Viele glauben, der Hund wird scharf gemacht, sei aggressiv und unkontrollierbar. Na ja, wo soll ich da anfangen? Jedes Lebewesen besitzt Aggressionen. Die Frage ist, wie damit umgegangen wird und wie sie abgebaut wird. Hunde bauen Aggressionen ab durch das spielerische Kämpfen mit Hundebesitzer oder Artgenossen. Der Schutzdienst bietet eine weitere Möglichkeit: Neben dem Aggressionsabbau bietet der Schutzdienst die Möglichkeit, die natürlichen Triebe auszuleben. Unser Ziel ist ein sozial verträglicher Hund, der in der Familie lebt und der mit in den Urlaub geht. Dies ist ein Sport und keine Vorbereitung für den Ernstfall.

Der junge Hund wird durch spielerisches Kämpfen mit dem Beißwulst (Beute) aufgebaut. Er lernt, seine Beute zu fangen und festzuhalten.. Die vom Junghund erkämpfte Beute wird stolz getragen. Erst später kommt der Beißarm zum Einsatz. Der Hund hat das Ziel, die Beute dem Schutzdiensthelfer abzunehmen und fortzutragen. Immer mehr wird der Verlauf vom Hundeführer bestimmt und es kommt der Gehorsam hinzu. Jetzt muss der Hund lernen, die Beute auf Kommando loszulassen. Er muss lernen, wann er sich die Beute holen darf und wann nicht. Übungen wie Fuß, Sitz und Platz werden eingebaut. In der Prüfung werden alle Komponenten in einer vorgeschriebenen Reihenfolge gezeigt und bewertet.

Das hört sich nach einer Menge Arbeit an. Ist es auch! Je nach Veranlagung des Hundes und Erfahrung des Hundeführers kann es bis zur Prüfungsreife lange dauern. Wir sind allerdings der Meinung, dass sich die Arbeit lohnt.

Weight Pulling

 

Vorab Weight Pulling ist eine morderne Form vom "transportieren", in denen die Hunde als Fracht Tiere verwendet wurden, um Fracht zu bewegen. Viele Rassen wurden zu diesem Sport verwendet, die in verschiedenen Klassen angetreten sind.

 

Schlittenhunde & Bully-Rassen wurden hauptsächlich für arbeitszwecke benutzt, aber auch in Deutschland wurden Hunde wie z.B.

 

Metzger züchteten einen Hundeschlag nur auf Leistung. So entstand im Laufe der Zeit ein hervorragender Hüte-und Treibhund, der auch als Zughund Verwendung fand und unter dem Namen Rottweiler bekannt wurde.

 

Die Internationale Vereinigung Gewicht Pulling wurde im Jahr 1984 gegründet und in Nordamerika wurden die ersten Wettkämpfe ausgetragen, um dass Erbe der Gebrauchshunde zu fördern.

 

Beim Weight Pulling handelt sich um eine Disziplin in welcher der trainierte Hund ( über einem Jahr ) bestimmte Gewichte mit einem Wettkampfwagen / Schlitten über eine kurze festgelegte Distanz in einer bestimmten Zeit ( eine Minute ) aus freiem Willen ziehen muss.

 

Zieht der Hund das aufgeladene Gewicht nicht, oder benötigt er länger als eine Minute, so wird der Pull zum Wohle des Hundes abgebrochen.

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